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Reburg

Michael Reburg, ein Wiener Universaldilettant, führte ein Leben voller unerforschter Abwege. Nach einem kühnen, wenn auch erfolglosen Versuch, Politik- und Kommunikationswissenschaften zu meistern, sprang er in die Welt der Blauhelme, diente in Syrien und mischte sich in die parlamentarische Szene. Doch nichts hielt ihn dauerhaft - weder Kupferbergbau in Afrika noch die strengen Regeln der Erwachsenenbildung. Als Connaisseur des billigen Vodkas und Spezialist für charmant gescheiterte Lebensentwürfe, destillierte Reburg sein Chaos in Buchform.
Reburgs Texte sind scharf, zynisch und zugleich verletzlich, und drehen sich um die Melancholie des Alterns, das Leben mit Alkohol und Frauen als zentrale Figuren. Er sagt, er sei "kein Schriftsteller", sondern ein Mann mit "Restschuld und Tinte". Seine Prosa hinterlässt Spuren, die den Leser auch lange nach dem Lesen nicht loslassen. Und so ist auch Reburg selbst: melancholisch, überheblich, aber immer auf der Suche nach der Pointe, die niemandem wehtut, außer ihm selbst.

Die literarische Szene begegnet ihm mit einer Mischung aus Faszination und Unbehagen. Man weiß nicht, ob man ihm einen Preis verleihen oder einen Sozialarbeiter schicken soll. Und genau das scheint ihm zu gefallen.
„Es gibt niemanden mehr, der mir widerspricht. Der Vorteil des Alters ist, dass man die Geschichte neu schreiben darf – solange man es schafft, sie aufzuschreiben, bevor der Vodka die Erinnerungen verwischt.“

Robert Levy

Michael Reburg

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